Gesundheit

Hundehaltern liegt viel an der Gesundheit ihres Tieres. Gegen manche Krankheiten ist man jedoch vollkommen machtlos. So kommt es durch Überzüchtung zum Beispiel zu Knochenproblemen, die Hunde haben dann vor allem Probleme mit ihren Hüften und dem Rücken. Und auch die Erblindung im Alter lässt sich von uns nicht beeinflussen.

 

Dennoch gilt für diese sowie für alle anderen Krankheiten: Der Besuch beim Tierarzt ist der sicherste Weg, um sich über die Gesundheit seines Tieres zu informieren. Bei ersten Anzeichen ruft am besten sofort bei eurem Tierarzt an.

Krankheit Anzeichen Behandlung
Bandwurm im Kot erkennbar
regelmäßige Entwurmung
Futterallergie Hautentzündung mit Juckreiz, vorallem an Pfoten, Achseln, Bauch Leisten und Ohren
komplette Nahrungsumstellung
Zwingerhusten bellendes Husten, als hätte sich der Hund verschluckt Impfung und/oder Antibiotika

Ungebetene Gäste in Darm und Fell

Spulwürmer sind die häufigsten Eingeweideparasiten beim Hund.Bis zum Alter von 1 jahr bis 1 1/2 Jahren müssen-nach Anweisung des Tierarztes- Wurmkuren durchgeführt werden.Eine Ansteckungsgefahr für den Menschen besteht bei hochgradigen Spulwurmbefall.Man sollte deshalb vermeiden,sich vom Hund im Gesicht lecken zu lassen.Eine Wurmbekämpfung ist vor allen bei jungen Hunden für eine gesunde,ungestörte Entwicklung erforderlich.

Bandwürmer können praktisch in jedem Hundealter auftreten.Hunde verspüren oft einen Juckreiz am After,typisch ist dabei das "Schlittenfahren".Eine genaue Diagnose ergibt die Kotuntersuchung durch den Tierarzt.Auf keinen Fall soll man nach eigenen Rezepten eine Wurmkur vornehmen.

Flöhe,Milben,Läuse verursachen nicht nur Hautkrankheiten,sondern können auch Infektionen und Bandwürmer übertragen.Soweit dieses Ungeziefer auftritt,muß es am besten nach Rücksprache mit dem Tierarzt bekämpft werden.

Impfungen

Die Schutzimpfungen gegen die Fünf gefürchteten Infektionskrankheiten,nämlich gegen Staupe,Hepatitis,Leptospirose,Tollwut und Parvovirose müssen heute selbstverstäntliches Gebot sein.Vorbeugende Schutzimpfungen sind die beste Art,Hund und Mensch zu schützen

Staupe,Hepatitis,leptospirose und Parvovirose

1.Impfung im Alter von 7 - 9 Wochen - 2.Impfung im Alter von 12 - 14 Wochen.

Wiederholungsimpfungen gegen Staupe und Hepatitis im Abstand von 1-2 Jahren,

gegen Leptospirose jährlich.

Tollwut

Zur Erzielung eines möglichen optimalen Impfschutzes gegen Tollwut sollte die Impfung bei Verwendung von "Madivak" auf über 7 Wochen,bei Verwendung von "Virulin"auf über 3 Monate alte Hunde beschränkt werden.Wiederholungsimpfungen im Abstand von 1-2 Jahren.Weitere Aufklärung gibt der Tierarzt.